Am Montag um 09.00 Uhr besammelten wir uns in der Tennishalle der Freizeitanlage Milandia in Greifensee. 11 Kinder von insieme mit 5 Helfern und einem Leiter vom Camp, waren unsere Gruppe mit dem Namen PANDA. Mit uns waren weitere 12 Gruppen mit total ca. 170 Kindern. Die aufgestellten Geräte liessen ahnen, dass einiges auf uns zukommen würde an Spiel und Spass. Nach einer intensiven Begrüssung und auch diverses Wiedersehen aus anderen Kursen zwischen Kindern, Eltern und Betreuern folgte ein Znüni bevor das eigentliche Programm begann.
Die erste Station war Basteln. Papier und Zeichenutensilien standen bereit ebenfalls Tischfussballanlagen zur Abwechslung. Nintendospiele am Bildschirm war die nächste Station. Und schon war der erste Halbtag vorbei und Zeit den angelaufenen Hunger beim gemeinsamen Mittagessen zu stillen.
Am Nachmittag war Trampolinspringen und Minigolfspielen auf dem Programm. Zusammen mit dem Abschluss auf dem allgemeinen Spielplatz war einiges an Bewegung im Gang. Und damit war auch schon der erste Tag und die erste Spannung auf das Neue vorbei.
Der zweite Tag begann wieder mit Basteln und Tischfussball bevor wir uns im Klettergarten mit Klettern auseinandersetzten. Mit lustigen Kletterspielen an einer ca. 3 m hohen Wand und einem Parcours in Netzen über den Köpfen ging auch dieser Halbtag schnell vorbei. BMX-Velofahren auf einem spez. Parcours war für einen Teil am Nachmittag das Erste. Dies war auch für Velofahrende mit Können und Mut verbunden, sodass nicht alle den Parcours schafften. Aber Spass hat es trotzdem gemacht. Die andern vergnügten sich auf dem Spielplatz, der „Gummiburg“ und an Tischtennistischen. Im zweiten Teil war Badminton oder Federball. Mit leichten Geräten war dies auch für alle möglich und unterhaltsam.
Mittwoch der dritte Tag führte uns zusammen mit einer andern Gruppe zur ersten Spielrunde. Es war Mattenlauf, ein Hallenspiel mit Bewegung. Es folgte eine Spielstunde Nintendo. Für einige spannend, für andere unverständlich. Für das anschliessende Formen von Broten, bekamen alle ein kleine Menge Teig zur selbständigen Kreation eines eigenen Brotes. Dies wurde dann zum Backen abgegeben und am Abend konnten jede/r sein Brot mit nach Hause nehmen. Den Nachmittag verbrachten wir im Wald. Dieser wiederum mit einer andern Gruppe zusammen. So waren knapp 30 Kinder zusammen, die sich auch miteinander vergnügten. Holzsuchen, ein Feuer erstellen, Stecken-Suchen für ein Schlangenbrot, dieses dann auch anbringen und am Feuer backen, das war schon einiges. Die restliche Zeit war dem Wald gewidmet. Alle waren einzeln oder in kleineren oder grösseren Gruppe irgendwie beschäftigt. Die Rückkehr musste schon fast erzwungen werden.
Heute Donnerstag war es so richtig schönes und warmes Wetter. Eine Runde Minigolf war die erste Station. Es folgte Unihockey zusammen mit einer andern Gruppe. Dann war freies Bewegen in der „Gumpiburg“ oder der nahen Umgebung bis zum Mittagessen. Der Nachmittag begann mit kleinen Spielen: Tischfussball, Tischtennis, Zeichnen oder irgendetwas basteln. So fand jedes seinen Ort. Die anschliessende Lektion mit Frisbee war dann wieder bei schönen Wetter aber mit Wind im Freien. Es hat so seine Tücken, aber mal was anderes. Der freie Spielplatz mit Kletterturm war ein willkommener Gegensatz.
Schon stand der letzte Tag vor uns. Auch diesen durften wir bei schönen, warmem Wetter geniessen. Nach einer kurzen Runde auf dem Spielplatz, bekamen wir eine Lektion von zwei Wärtern aus dem Zoo. Sie zeigten uns lebendige Schlagen und eine Echse. Für jeden ganz aus der Nähe, auch zum Streicheln. Auch eine interessante Begegnung. Klettern an der ca. 10 m hohen Wand gesichert am Seil war auch eine kleine Herausforderung für einige. Den Nachmittag begannen wir mit kleinen Ballspielen und einem Postenlauf mit verschiedenen Spielen, bevor wir noch eine Runde Mattenlauf mit einer andern Gruppe spielten. Schon war auch dieser Nachmittag gelaufen. Es folgte der Abschluss. Die Eltern waren ab 15 00 Uhr eingeladen auch dabei zu sein. Der Ballonwettbewerb an dem jedes Kind seinen Ballon fliegen lassen konnte war der Abschluss.
So war die Woche vorbei. Müde aber glücklich war der letzte Abschied da. Die Kinder und die Leiter mussten sich zum letzten Mal die Hände schütteln. Die Hoffnung auf ein Wiedersehen ein anderes Mal trugen alle mit nach Hause.
Bericht: Armin Studer (Helfer)
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