Altstadtführung in Zürich
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Altstadtführung in Zürich

spannend, interessant und etwas "gruselig"

Am 18. April 2026 fand mit 15 Teilnehmenden mit einer kognitiven Beeinträchtigung und 6 Begleitpersonen eine tolle Altstadtführung in Zürich statt. Lesen Sie dazu doch den nachstehenden Bericht der Leiterin Tanja Brunner:

Die Altstadtführung konnte planmässig und bei bestem Frühlingswetter gestartet werden. Unser sehr kundiger Führer Hansruedi erklärte uns bereits am Hauptbahnhof viele historische und interessante Punkte und hat jedem Teilnehmenden auch ein echtes «Spanisch Brötli» mitgenommen. 

Die nächste Station war die Ecke Bahnhofstrasse. Wer war Alfred Escher und was hat er gebaut? Sind wir am Anfang oder am Ende der Bahnhofstrasse? Wo befindet sich der Punkt 0 des schweizerischen Eisenbahnnetzes? Diese und viele weitere Fragen wurden geklärt und die Teilnehmenden waren interessiert dabei.

Dann ging es ab auf den Lindenhof. Wir hatten nicht berücksichtigt, dass dies das Wochenende mit Sechseläuten war - die Stadt war voller Besucher und noch überfüllter als sonst. Trotzdem konnten wir uns durchschlängeln und die Aussicht geniessen. Weiter ging es hinunter zum Fraumünster. Durch ein Seitentor ging es in den Innenhof des Münsters. Auch hier wieder historische Hintergründe und «Gruselgeschichten» auf einfache Art erklärt. 

Der Höhepunkt der Führung bildete jedoch ein geheimer Durchgang in der Altstadt. Dieser war so schmal, dass er nicht für alle Teilnehmenden geeignet war. Eng, dunkel, mufflig – aber ein Riesengaudi. Es zeigte auf, wie die Menschen früher in Zürich gelebt hatten und wie die Abfallentsorgung damals geregelt wurde.

Nach zwei Stunden auf den Beinen waren alle müde und hungrig. Wir haben uns im Restaurant Tibits im Stadelhofen gestärkt. Ein geeigneter Verpflegungsort, da auch viele glutenfreie Kuchen zur Auswahl standen. Einige Teilnehmenden nutzen den schönen Tag und blieben in der Stadt. Die meisten machten sich mit der Gruppe auf den Heimweg. 

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Publikationsdatum 21.04.2026