Ü-50-Club-Ausflug auf die Kyburg
Rückblick auf den Ü-50-Ausflug auf die Kyburg
All unsere Teilnehmer waren wie immer bei unseren Ausflügen viel zu früh und total aufgeregt am Bahnhof Uster am Treffpunkt. Mit dem Bus reisten wir zum Schloss Kyburg. Die Burg präsentierte sich eindrucksvoll und wir bestaunten das Kopfsteinpflaster und die massive Holztüre. Beim Rundgang in der ersten Halle stellten wir fest, dass ein erster Besitzer von mehr als 1000 Jahren ein Hartmann war, und so waren wir fest überzeugt, dass wir mit Kathrin Hartmann ein Burgfräulein unter uns hatten und fanden es noch spannender die Namen und Wappen der Besitzer zu lesen. Die Burg war eine Trutzburg, die zum Schutz von Land und Leute erbaut wurde und immer auch als Gerichtstelle diente. Wir sahen die Wappen und Siegel und konnten in einem der Räume durch ein Sichtgerät die Stelle des Galgenhügels, die ankommende Heere und die Burg der weiteren Umgebung sehen. In den Waffenkammern gehörte natürlich die eiserne Jungfrau die grösste Aufmerksamkeit, wobei wir uns auch vorstellten welche wunden und schmerzen die grausamen Waffen ausrichteten. Einige unseren Gästen wollten auch wissen wie die enge der kleinen Verliesse auf lange Zeit auszuhalten war. In der Remise fragten wir uns, ob ein Feuer mit solch kleinen Löschkarren zu löschen war. Rene probierte natürlich die Schutzkleidung aus Eisen. Der Blick hinab auf die Landschaft, die wir vom Turm hatten, war unbeschreiblich und krönte die Besichtigung. Zum Mittagessen gab es selbstgemachte Sandwich im Burgbistro und genossen anschliessend den Kaffee im Hirschen. Gegen 17 Uhr waren alle glücklich und zufrieden wieder in Uster.
Bericht; Helen Markwalder, Leiterin