Rückblick auf die Ferien im Zirkus Mugg
Verfasst von Christoph A. - auf „Züridütsch“ & in Reimform
Di meischte lönd nöd lugg,
chömid immer wider zrugg,
i d Zirkusferie bim Mugg.
Mit em Car gaht’s uf Betschwande,
Vorfreud isch wider riichlich vorhande.
Ds Zirkusdorf hät ja züglet,
für das händ’s sicher u vil büglet.
D Spannig wird fasch unermässlich:
Isch’s schön worde oder hässlich?
Ändlech dört, wird allne klar:
Ds nöie Dorf isch wunderbar!
Am Mäntig gaht’s los mit Trainiere,
da tuet niemerd interveniere.
Am Ziischtig isch d’Entscheidig gfragt,
weli Disziplin eim am meischte behagt.
Am Mittwuch isch „Zirkus-Ruhetag“,
was macht me da, das isch jetz d Frag.
Di einte, di gönd in Läderach,
ligge när vor luuter Schoggi flach.
In Landesplattebärg gönd di andere,
bis zur Höhli (und au drin) mues me wandere.
Am Donnschtig gaht dänn ds Training witer,
a de Gräät wärde d Artischte fitter und fitter.
Am Fritig übernimmt d Hauptleitig de Hans Walter.
Alli sind felsefescht überzügt: Der kann’s, Alter!
Am Aabig isch di grossi Vorstellig.
Mir sind de Meinig, und zwar einhellig,
es isch eifach wider mal grossartig gsi,
schad isch’s immer so schnäll verbi!
Also denn bis zum nöchschte Jahr!
Dass di meischte wider chömid isch ja klar,
und nöd sehr schwär vorhärsehbar.